Im Test: Der Ford Focus RS

Bühne Ford Focus RS

 

Design: sportlich, muskulös

Der Ford Focus RS ist mit dem Heckspoiler und den mächtigen Stoßstangen optisch ziemlich auffällig. Auch die großen Lufteinlassöffnungen sehen nach Motorsport aus.

Motorisierung: mehr geht nicht

Der getestete Ford Focus RS hatte 350 PS, den es in dieser Form nur in Kombination mit einem 6 Gang Schaltgetriebe gibt. Der Motor ist ein echter Spaßbringer, die Beschleunigung hat uns sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Der Auspuff brabbelt schon deutlich vor sich hin, wenn man langsamen aus der Garage rollt. Sobald man das Gaspedal durchtritt, brüllt er dann förmlich, begleitet von einem lauten Knallen beim Gangwechseln. Also definitiv kein Auto für Freunde des Understatements.

Fahrverhalten: radikal, aber sehr sicher

Getestet haben wir den Ford Focus RS hinsichtlich Straßenlage und Fahrverhalten. Es gibt vier Fahrmodi, beginnend mit Normal, Sport, Race und Drift. Die beiden Modi „Race“ und „Drift“ sollte man nur auf der Rennstrecke verwenden, weshalb wir uns (schweren Herzens) für den Sport-Modus entschieden haben. In diesem Modus wird das serienmäßige Öhlins-Fahrwerk von „straff“ auf „sehr straff“ gestellt und der Motor hängt noch direkter am Gas. Bei voller Beschleunigung wird der RS sehr unruhig und es benötigt volle Konzentration, um die Spur zu halten. Grundsätzlich war uns hier die Lenkung etwas zu sensibel. Sein ganzes Können zeigte der RS dann auf kurvenreichen Freilandstraßen: Er saugt die Geraden nahezu auf, lenkt direkt ein und lässt sich herrlich und schon sehr zeitig wieder aus den Kurven herausbeschleunigen.

Ausstattung: umfangreich und cool

Der Ford Focus RS ist ziemlich komplett ausgestattet. Neben Xenon+ Scheinwerfern, Navi, Rückfahrkamera und adaptiven Tempomat gibt es, neben vielen anderen Extras, auch eine Lenkradheizung.

Besonders gefallen haben uns die Recaro-Sitze aus Leder mit den coolen blauen Nähten und dem großartigen Halt. Die farbigen Nähte finden sich auch auf dem griffigen Lederlenkrad wieder. Bei den Lautsprechern von Sony hätten wir uns noch etwas mehr Sound gewünscht.

Preis:

Den Ford Focus RS gibt es ab einem Listenpreis von € 47.350,-. Allerdings rollt er da schon fast voll ausgestattet vom Band. Mitbewerber gibt es in dieser Klasse nur mehr wenige und wenn, dann doch nochmal ein Stück teurer.

Leasing:

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Fazit

Wer einen Sportwagen sucht, wie ihn auch die Crew aus „The Fast & Furious“ fahren würde und der ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis hat, sollte sich den Ford Focus RS unbedingt näher ansehen. Er ist laut, wild und intensiv, aber trotzdem kann man damit auch die Mama zum Sonntagsausflug ausführen.

 

Ford Focus RS überzeugte bei ...

  • aggressive Optik
  • starker Motor
  • perfekte Traktion
  • tolle Sitze
  • exakte leichtgängige Schaltung

Ford Focus RS konnte nicht überzeugen bei ...

  • nervöse Lenkung auf geraden Strecken
  • hoher Geräuschpegel
  • Hifi-System

13.04.2017