Klimaveränderung

Bäuerliche Interessenvertretung erfreut über verbindliche Bioenergie-Ziele der EU. Wien (AIZ) - bis zum Jahr 2020 sollen 20% des gesamten EU-Energieverbrauches aus erneuerbaren Energiequellen kommen. Zudem haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU beim Frühjahrsgipfel in Brüssel verpflichtet, den Ausstoß von Treibhausgasen im selben Zeitraum um 20% gegenüber dem Jahr 1990 zu verringern.
"Das Ergebnis des EU-Klimagipfels ist erfreulich, weil die Klimaschutzziele nun erstmals verbindlich festgelegt wurden und den erneuerbaren Energien neben der Energieeffizienz eine zentrale Rolle zukommt", erklärte im März 2007 Rudolf Schwarzböck, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich.
Zur Erreichung der Klimaschutzziele müsse Österreich weiterhin verstärkt auf erneuerbare Energiequellen, die Beimischung im Treibstoffbereich sowie auf eine Ausweitung der Anbauflächen für Biomasse setzen.
Für Österreichs Landwirtschaft und für den ländlichen Raum würde sich dadurch eine Vielzahl neuer Perspektiven für die Zukunft eröffnen, die es zu nutzen gelte.
"Wir unterstützen daher die österreichische Bundesregierung bei ihren Vorhaben, den Biomasseeinsatz bis 2010 zu verdoppeln und noch in dieser Legislaturperiode den Anteil der erneuerbaren Energie am Gesamtenergie-verbrauch auf mindestens 25% bis 2010 zu steigern.
Zudem sollen bis 2010 auch die Anteile der erneuerbaren Stromerzeugung auf 80% erhöht und der Anteil der alternativen Kraftstoffe im Verkehrssektor auf 10% ausgeweitet werden. Damit diese ambitionierten Zielsetzungen im Bereich der erneuerbaren Energiequellen, Beimischung im Treibstoffbereich und bei der Ausweitung der Biomasse möglichst rasch umgesetzt werden können, ist die Schaffung eines ausreichend dotierten Klima- und Energiefonds unumgänglich", betonte Schwarzböck.
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Quelle: ÖAMTC-Autotouring
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