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ÖkoEnergie


Kapazitätsausbau für Biomasse-Werk

30. Jul 2010, Vorarlberger Nachrichten, Anton Walser / Lokal

Wichtige Zahlen

Mit Speichertanks sichert die Agrargemeinschaft Rankweil die Fernwärmeversorgung zu Spitzenzeiten.

600.000 Euro hat die Agrargemeinschaft Rankweil für die Investition locker gemacht.

100.000 Liter Wasser vermögen die drei neuen Speichertanks unterm Strich zu fassen.

1550 Hektar Waldfläche und fünf Alpen werden von der Agrargemeinschaft Rankweil bewirtschaftet.

5 Kilometer Gesamtlänge misst das derzeitige Wärmeleistungsnetz des Biomasse-Heizwerks der Agrargemeinschaft Rankweil.

Rankweil. Wärme aus Biomasse-Heizanlagen sind in den Gemeinde des Landes seit Jahren ein gewichtiges Thema. So auch in Rankweil. Dort betreibt die örtliche Agrargemeinschaft seit geraumer Zeit ein eigenes Biomasse-Heizwerk. 92 Privathaushalte, das Landesspital Rankweil sowie zehn Gebäude der Marktgemeinde werden derzeit mit Heißwasser versorgt.

Biomasse-Wärme gefragt

Weil die Nachfrage nach wie vor steigt und künftig auch das Vinomnacenter sowie das neue Sozialzentrums "Haus Klosterreben" ans Wärmeleistungsnetz angeschlossen werden sollen, wurde eine Kapazitätserweiterung notwendig, begründet Bernhard Nöckl als Geschäftsführer der Biomasse-Wärmeversorgungs GmbH die Anschaffung drei neuer Wassersspeicher. "Damit sind wir in der Lage, auch im Winter zu den Spitzenzeiten die angeschlossenen Gebäude mit Heißwasser zu versorgen", betont Nöckl. Die Wasserspeichertanks mit je acht Metern Höhe mussten mit einem Spezialkran beim Biomasse-Heizwerk angebracht werden und erweitern den Gesamtwasserspeicher um rund 100.000 Liter.

Die Anlagekapazität liege jetzt bei 450 Privathaushalten, rechnete Nöckl vor. Das Heizwerk selbst ist ein Tochterunternehmen der Agrargemeinschaft Rankweil. Als Obmann der Agrar und Betriebsleiter des Heizwerks fungieren Werner Abbrederis und Karl Morscher.

Ihr Ansprechpartner

Prok. Andrea Weber
Tel. +43 (0)1 716 01-8440