Im Test: Der Hyundai Ioniq

Testbericht Hyundai Ioniq

 

Ausstattung:

Der Hyundai Ioniq ist in der Elektrovariante schon serienmäßig hervorragend ausgestattet, denn adaptiver Tempomat, Rückfahrkamera, Navigationssystem und adaptive Geschwindigkeitsregelung sind an Board. Auch einen Totwinkelassistenten, einen Spurhalteassistenten, der in Kombination mit dem adaptiven Tempomaten ein nahezu autonomes Fahren ermöglicht, sowie ein LED-Abblendlicht vorne gibt es in Serie.

Innenausstattung und Extras:

Der Hyundai Ioniq wirkt im Innenraum äußerst aufgeräumt, das zentrale Element ist der Bildschirm in der Mittelkonsole. Dieser ist die Schaltzentrale und ermöglicht das Abrufen sämtlicher fahrzeugrelevanter Einstellungen und Daten, wie zum Beispiel die noch vorhandene Reichweite auf Basis des Fahrverhaltens. Das Navigationsgerät zeigt E-Tankstellen in der Nähe, was die Suche nach der nächsten Ladegelegenheit erleichtert.

Speziell an kalten Wintertagen spannend: Das Fahrzeug kann vorprogrammiert werden, sodass es sich an ausgewählten Wochentagen zu einer gewissen Uhrzeit automatisch vorheizt (diese Funktion ist aber nur angesteckt möglich).

Unser Testfahrzeug verfügte über die Serienausstattung hinaus auch noch über eine Lenkrad- sowie Sitzheizung und über die Möglichkeit das Handy mittels Induktion zu laden. Auch die Rückbank bietet ausreichend Platz für lange Beine oder extra viel Gepäck. Der Kofferraum ist zwar eher auf der kleinen Seite, aber reicht durchaus für tägliche Einkäufe und kürzere Ausflüge.

Fahrleistung:

Die Maximalleistung des Elektromotors beträgt 120 PS und die Lithium-Polymer-Batterie verfügt über 28 kWh Ladekapazität. Dies ermöglicht in der Praxis etwa 200 km Reichweite (je nach Fahrweise und Außentemperatur). In unserem Fall zeigte das Fahrzeug bei einem Ladestatus von 99 Prozent 180 km Reichweite. Die 120 Elektro-PS beschleunigen den Ioniq vor allem zwischen 30 und 70 km/h ordentlich. In schnelleren Kurven neigt der Hyundai zu untersteuern, die Fahrzeugelektronik greift schnell ein und bremst, trotzdem ist Vorsicht geboten. Die normale Bremse ist aus meiner Sicht etwas gewöhnungsbedürftig, da sie gefühlt nicht sofort mit voller Leistung bremst sondern erst nach einer gewissen Verzögerung. Praktisch ist die Rückkopplung der Elektromotoren, diese ist, mit Hilfe von Lenkradschaltwippen, vierstufig einstellbar. Auf der stärksten Stufe ersetzt dies weitgehend die herkömmliche Bremse.

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Fazit

Der Hyundai Ioniq kann im Test überzeugen, hauptsächlich aufgrund seiner hochwertigen und serienmäßigen Ausstattung. Auch der Elektromotor bereitet jede Menge Fahrspaß durch seine Antrittsstärke. Ich kann aus meiner Sicht eine klare Kaufempfehlung abgeben.

 

Hyundai Ioniq überzeugte bei ...

  • Ausstattung
  • Motor
  • Platzangebot im Innenraum
  • wertiges Gefühl im Innenraum
  • Assistenzsysteme
  • ausgezeichnetes Preisleistungsverhältnis

Hyundai Ioniq konnte nicht überzeugen bei ...

  • Reichweite
  • Bremse
  • Kofferraumgröße

28.03.2017