Im Test: VW Tiguan

Im Test: VW Tiguan

 

Design: sportlich, elegant und erwachsen

Der T2, also der neue VW Tiguan, wurde optisch überarbeitet und ist im Vergleich zum Vorgängermodell kantiger, etwas länger und durch markantere Linien noch besser in die VW-Familie integriert worden.

Motorisierung: ein echter Allrounder

Der getestete VW Tiguan Comfortline Diesel mit Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und 150 PS macht in jeder Lebenslage Spaß. Ob es unter der Woche im Stop-Go-Modus zur Arbeit geht, zum Supermarkt ums Eck oder am Wochenende auf der Autobahn in die Natur – die 150 PS versorgen den Tiguan mit ausreichend Leistung. Auch wenn der Tiguan kein Sportflitzer, so hat man dennoch immer das Gefühl, dass „da noch was geht“ – ohne aber die Kontrolle über das Auto zu verlieren.

Fahrverhalten: verzeiht fast alles

Getestet haben wir den VW Tiguan hinsichtlich Straßenlage und Fahrverhalten. Das DSG kann im Automatikmodus, im Sportmodus und über die Lenkradwippen auch händisch geschalten werden. Allerdings macht das manuelle Eingreifen in die Schaltung de facto keinen Sinn, da aufgrund des DSG immer ausreichend Ansprechverhalten des Motors abrufbar ist. Man kann zwar hochtouriger fahren, es ist aber nicht notwendig. Der Sportmodus ist insbesondere bei Serpentinen und Passstraßen eine gute Option, denn es macht richtig Spaß den Tiguan die Straße hinauf und wieder hinunter zu treiben. Der Schwerpunkt des Tiguan ist gut gewählt, wodurch es sehr schwierig wird das Auto zum Ausbrechen zu bringen – sicherlich auch dank der vielen elektronischen Helfer an Bord. Fazit: Als Fahrer fühlt man sich sicher, denn kleinere Fahrfehler korrigiert der Tiguan selbst.

Ausstattung: umfangreich und verspielt

Der VW Tiguan Comfortline mit diversen Zusatzpaketen lässt kaum Wünsche offen. Von der Sitzheizung über beheizbare Außenspiegel, Anhängervorrichtung, Tempomat mit Distanzregelung, Spurhalteassistent, Rückfahrkamera und Einparkassistent ist alles mit dabei. Die viele Technik verlangt dem Fahrer einiges ab, da man die Funktionsweise der Technik während dem Fahren kontrollieren muss, um jederzeit eingreifen zu können. Dies betrifft insbesondere auf der Autobahn den Tempomat mit Distanzregler, der aber während unseres Tests immer wieder ausgefallen ist, sowie den Spurhalteassistent der ganz dezent im Hintergrund das Auto mit lenkt. Einparken ist für den Tiguan hingegen kein Problem: egal ob in Längsrichtung oder seitlich, der Tiguan meistert jede Parklücke.

Preis:

Den VW Tiguan Comfortline gibt es ab einem Listenpreis von € 38.450,-. Allerdings fehlen da noch einige Extras, die in unserem Testfahrzeug enthalten waren. Der T2 ist daher zwar kein Schnäppchen, aber ein grundsolides Auto, das dadurch auch einen sehr guten Wiederverkaufswert hat.

Leasing:

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Fazit

Schade, dass es der Tiguan nicht in den Film „The Fast & Furious 8“ geschafft hat… aber als Familienauto entspricht er auch nicht ganz der Zielgruppe unseres neuen Lieblingsfilms. Dennoch, uns hat der T2 als solider, sicherer und komfortabler Allrounder überzeugt.

 

Tiguan Comfortline überzeugte mit ...

  • aufregender Optik
  • starkem Motor
  • DSG Getriebe
  • Komfort und Laufruhe
  • Entertainment-System

Tiguan Comfortline konnte nicht überzeugen bei ...

  • Tempomat mit Distanzregelung (fehleranfällig)