Im Test: Ford Edge

Im Test: Ford Edge

 

In Österreich beschränkte sich der Ford-SUV-Palette bislang auf die Modelle Kuga und EcoSport und wurde kürzlich um den Ford Edge erweitert. In seiner US-amerikanischen Heimat gilt der Ford Edge eher als kompakter SUV, doch auf österreichischen Straßen geht er schon als dicker Brocken durch – er ist über 4,80 Meter lang und 1,93 Meter breit. Der Ford Edge tritt somit gegen Kollegen wie den BMW X5, Mercedes GLE oder den VW Touareg an.

Design: Kantiges Platzwunder

„Edge“ bedeutet übersetzt „Kante“ und das ist der Ford Edge auch: kantig, aber auch frisch und definitiv ansprechend im Design.

Der Ford Edge ist ein echtes Platzwunder: Klagen über zu wenig Bein- oder Bewegungsfreiheit hört man weder von Fahrer- oder Beifahrerseite noch von den Passagieren in der zweiten Reihe. Unter dem abgeschrägten Heck schließt sich das Ladeabteil an, das mit einem variablen Volumen auch den Bedürfnissen von Familien gerecht wird. Besonders angenehm war hier auch die aktive Geräusch-Kompensation, die lange Fahrten mit der Familie noch komfortabler macht.

Ausstattung: Assistenzsysteme für alle Fälle

Wie bei allen anderen Ford Modellen setzt sich auch beim Ford Edge das Sync-2-System mit Farbtouchscreen durch. Im Ford Edge ist das System, das unter anderem auch Bluetooth-Verbindungen, Smartphone-Anbindung und Sprachsteuerung beherrscht, serienmäßig. In der getesteten Ausstattung überzeugte der Ford Edge uns auch noch mit Navigationssystem und digitalem Radio.

Serienmäßig bringt der Ford Edge 2.0 TDI schon einiges an hilfreichen Assistenten mit. Der Spurhalteassistent gibt etwa über die elektrische Lenkung selbsttätig Lenkimpulse, der Pre-Collision-Assistent warnt optisch und akustisch, wenn die Distanz zum Vordermann zu knapp wird und leitet notfalls auch eine Bremsung ein.

In die Liste der Ausstattungs-Highlights reiht sich auch der intelligente Allradantrieb, der kontinuierlich die Bodenhaftung aller Räder überwacht sowie Scheinwerfer, die um die Ecke leuchten können – maximale Fahrsicherheit ist garantiert!

Unser persönlicher Favorit war aber die Rückfahrkamera: Rückwärts einparken in der engen Garage klappte mit dem doch sehr großen Fahrzeug auf Anhieb!

Fahrverhalten und Motorisierung: Fahrvergnügen trotz Größe

Trotz der zahlreichen elektronisch gesteuerten Kontrollorgane kommt beim Ford Edge auf Anhieb viel Fahrvergnügen auf. Wir haben das stärkere Modell mit 210 PS und Doppelkupplungsgetriebe getestet und es in knapp unter 10 Sekunden auf die 100 km/h geschafft. Trotz seiner Größe lässt sich der Edge dank seiner präzisen Lenkung hervorragend auf kurvigen Straßen fahren, wobei der serienmäßige Allradantrieb entsprechende Bodenhaftung garantiert. Auf die standfesten Bremsen kann man sich ebenfalls immer verlassen.

Preis: Qualität hat ihren Preis

Die von uns getestete 210-PS-Variante inklusive Doppelkupplungsgetriebe liegt bei EUR 50.100, die Variante mit 180 PS gibt es für EUR 42.900. Diese angenehme und gemütliche Art des SUV-Fahrens verbraucht im Schnitt (laut Werksangabe) 5,8 Liter Diesel auf 100 Kilometer.

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Der Ford Edge überzeugte bei ...

  • Der Ford Edge ist optisch ein richtiger Bulle – fährt sich aber geschmeidig, leise und elegant wie ein Kätzchen.
  • Die Ausstattung ist bereits in Serie reichhaltig und umfasst einige sinnvolle Assistenzsysteme und Features, wobei großes Augenmerk auf Sicherheit gelegt wird.

Der Ford Edge konnte nicht überzeugen bei ...

  • Qualität hat leider auch ihren Preis.