Im Test: Der Ford Fiesta ST-Line

Ford Fiesta

 

Design: athletischer Stadtflitzer

Mit der neuen Generation seines beliebten Kleinwagens deckt Ford so viele Wünsche ab wie nie zuvor. Der von uns getestete Ford Fiesta ST-Line bestach vor allem durch die sportliche Front- und Heckschürze sowie den markanten Dachkantenspoiler. Die Alufelgen mit der 205/45R17 Bereifung lassen diesen Stadtflitzer zusätzlich athletisch und schnittig wirken.

Motorisierung: minimaler Verbrauch bei maximalem Fahrspaß

Unser Testfahrzeug war mit einem 1,0 Liter EcoBoost-Benzinmotor ausgestattet, der eine Leistung von in 74 KW (100 PS) bringt. Dieser 1.000 ccm Benzin-Direkteinspritzmotor mit Turbolader liefert Leistungs- und Drehmomentwerte wie größere Motoren, jedoch mit geringerem Verbrauch. Nicht umsonst wurde der 1,0 Liter EcoBoost-Benzinmotor in seiner Kategorie schon mehrmals ausgezeichnet. Zusätzlich sorgt das Auto-Start-Stopp-System für eine deutliche Kraftstoffeinsparung im zähen Stadtverkehr. Das Ergebnis: minimaler Verbrauch bei maximalem Fahrspaß.

Fahrverhalten: gutes Fahrgefühl in jeder Situation

Das 6-Gang Automatikgetriebe unseres Testfahrzeuge vermittelte in Verbindung mit dem 1,0 Liter EcoBoost-Benzinmotor ein gutes Fahrgefühl in jeder Situation. Das Entwickler-Team von Ford war bemüht, Fahrwerk und Federung des TS-Line auf Sportlichkeit zu trimmen, ohne dabei aber auf einen gewissen Komfort zu vergessen. Der schnittige Kleinwagen liegt stabil in den Kurven und die Federung spricht dabei geschmeidig an. In Kombination mit der Turbo-Motorisierung werden kurvige Straßen damit zum Fahrvergnügen.

Ausstattung: gute Basis

In der ST-Line serienmäßig enthalten sind eine beheizbare Windschutzscheibe, der Berganfahrassistent, Kopf- und Dachairbags sowie das Sportfahrwerk, das natürlich das Kernstück dieser Fahrzeugvariante ist. Eine gute Basis also.

In unserem Testfahrzeug waren darüber hinaus Assistenzsysteme eingebaut, die das Leben im modernen Straßenverkehr sicherer und einfacher machen: Sicht-Paket, Tempomat mit Lenkradbedienung, Rückfahrkamera und Panorama-Schiebedach.

Das Infotainment-System (Ford SYNC 3 mit AppLink) überzeugt durch gestochen scharfe Grafik am mittig platzierten Touchscreen.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Geräusch beim Ausfahren des Türkantenschutz – eine Schutzleiste, die beim Öffnen der Tür automatisch in Sekundenbruchteilen ausfährt – und so die Tür vor Kratzern schützt. Dennoch ein sehr praktisches Zubehör!

Innenraum: klein aber oho

Das Cockpit im Ford Fiesta wirkt übersichtlich und aufgeräumt, was gut zum klaren Designkonzept passt. Die Sportsitze mit verstärktem Seitenhalt sind sehr komfortabel und machen auch längere Fahrten mit dem Kleinwagen erträglich. Besonders erwähnenswert ist auch der großzügig dimensionierte Kofferraum, der sehr viel Gepäck verstauen kann.

Preis: gehobenes Segment

Der Ford Fiesta ist ab EUR 16.950,- zu haben, kommt aber mit einigen Extras in der ST-Line recht schnell auf über EUR 25.000,- und siedelt sich damit im oberen Bereich dieser Fahrzeugklasse an. Dafür bekommt man aber ein solides Stadtauto, das Fahrspaß garantiert.

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