Im Test: Der Jeep Compass

Auto-Test Jeep Compass

 

Design: Ein echter Jeep

Sehr gut gefiel uns beim Jeep Compass seine bullige Vorderansicht mit dem legendären Jeep Kühlergrill und den schmalen Scheinwerfern – ein echter Jeep eben. Die Heckansicht hingegen erinnert eher an einen SUV und ist vom Design her – abgesehen von den markanten LED-Rückleuchten – nicht sonderlich aufregend.

Innenraum: Fein aber klein

Der Innenraum und die Bedienelemente wirkten hochwertig und gut angeordnet. Der Touchscreen (optional mit 7“-Farbdisplay) im Armaturenbrett war etwas gewöhnungsbedürftig und lenkte während der Fahrt ein wenig ab. Smartphones lassen sich problemlos mit dem Fahrzeug verbinden und das Uconnect™ Infotainmentsystem bietet eine Reihe von Apps an. Überrascht waren wir über die vergleichsweise geringe Anzahl an Ablageflächen. In dem von uns getesteten Modell gab es beispielsweise keine Getränkehalterung oder Klappelemente in der hinteren Sitzreihe. Sehr angenehm waren die Ledersitze, auch wenn der Jeep Compass eher wenig Beinfreiheit für große Menschen bietet.

Die Rückfahrkamera sowie der Spurhalte- und Totwinkel-Assistent waren während unserer Ausfahrt absolute Highlights und sind Assistenzsysteme, an die man sich sehr schnell und sehr gerne gewöhnt. Der Kofferraum des Jeep Compass ist mit einem Volumen von 438 Liter leider relativ klein gehalten und für eine Familie mit Kind wohl nicht alltagstauglich.

Motorisierung und Fahrverhalten: Bereit für jedes Abenteuer

Die Motorisierung des Jeep Compass war ansprechend und lieferte eine angenehme Beschleunigung. Die Neunstufenautomatik schaltete nicht ruckartig und war auch im Stadtverkehr angenehm zu fahren.

Die 19“ Reifen sehen optisch sehr cool aus und lieferten auf unserer Ausfahrt (hauptsächlich Autobahn und Bundesstraße) ein angenehmes und vor allem auch sicheres Fahrgefühl. Den Allradantrieb kann man auf der Mittelkonsole einstellen und zwischen den vier Stufen Auto, Snow, Sand und Mud (dt. „Schlamm“) wählen – wobei die beiden letzteren Modi wohl eher eine Hommage an das „Abenteuerimage“ der Traditionsmarke Jeep sind, aber im Alltag auf österreichischen Straßen wohl eher seltener zum Einsatz kommen werden.

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Fazit: Der ideale Begleiter für Abenteuer zu zweit

Überzeugt waren wir von der Automatik und den vielfältigen und sinnvollen Assistenzsystem des Jeep Compass. Auch die Frontansicht hat uns wirklich sehr gut gefallen, denn der Jeep Compass verspricht optisch schon jede Menge Abenteuer.

Einziger Wehrmutstropfen ist das recht begrenzte Platzangebot sowohl im Innen- als auch im Kofferraum des Jeep Compass, wodurch er als klassischer Familien-SUV leider nicht alltagstauglich ist. Aber für Paare, die auch gerne einmal abseits vom Beton und Asphalt das Abenteuer suchen, ist der Jeep Compass sicherlich ein zuverlässiger Begleiter.